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Fachbeiträge

Hörgeräte versus Innenohrprothese

2017-02-17T15:31:15+00:00

Audiometrische Indikation
für eine Cochlea Implantation
bei prälingual hörgeschädigten Kindern
Mündliche Kommunikation, Bd. 8
Silvia Zichner
2012, 206 Seiten
ISBN 978-3-8325-3190-4
Preis: 37.00 €

Die vorliegende Studie bietet eine neue Sicht auf Zugangsvoraussetzungen und Bedingungen für die Versorgung von Kindern mit Cochlea Implantaten.

Der Spracherwerb hörgeschädigter Kinder verläuft trotz früher medizinischer, technischer und therapeutischer Versorgungsmöglichkeiten häufig nicht störungsfrei. Dabei kommen dem Ausmaß der Hörschädigung, dem Alter bei Diagnosestellung sowie dem Zeitpunkt und der Art der Versorgung – Hörgeräte oder Cochlea Implantat – eine entscheidende Bedeutung zu.

Anhand einer umfangreichen, prospektiven Studie wird untersucht, unter welchen Bedingungen eine normale Sprachentwicklung für hörgeschädigte Kinder mit mittelgradiger Innenohrschwerhörigkeit bis hin zu praktischer Taubheit möglich ist.

Es wird eine Brücke geschlagen zwischen der linguistisch-therapeutischen und der audiologischen Sicht auf die Hör- und Sprachentwicklung hörgeschädigter Kinder.

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CI-Anpassung bei Kindern und Erwachsenen

2017-02-13T13:55:15+00:00

Technische und nicht-technische Aspekte

Erfahrungshintergrund

  • CochIear-Implant -Centrum für Berlin und Brandenburg in Berlin seit 1999
  • Insgesamt ca. 800 Patienten
  • Jährlich ca. 20 Kinder & 60- 80 Erwachsene aus Berlin / Brandenburg anderen Bundesländern und aus dem Ausland
  • Hauptversorgungsalter der Kinder liegt in den ersten 2-3 Lebensjahren (Tendenz 1. Lebensjahr)
  • Versorgungsalter Erwachsene: 18-89 Jahre

Kinder

  • insgesamt 380 Kinder & Jugendliche bis 18 Jahre davon etwa 50% bilateral CI => CI bilateral simultan 70 Kinder (davon 59 < 3 Jahre)
  • bimodal (HG + CI) versorgte Kinder: 4%
  • mehrsprachig aufwachsende Kinder: 25%
  • Kinder mit Mehrfachbehinderungen: 23%
  • Kinder gehörloser Eltern: 7%

Erwachsene

  • insgesamt 420 Erwachsene => CI bilateral 71 Patienten (meist sequentiell) 17%
  • nicht deutscher Herkunft: 9%
  • Mehrfachbehinderungen: 4%
  • praktisch taub bzw. gehörlos von Kindheit an: 3%

Im Vergleich

Kinder Erwachsene
Anzahl absolut 380 420
bilateral versorgt 50% 17%
andere Muttersprache 25% 9%
Mehrfachbehinderungen 23% 4%

(Re)Habilitationsteam

HNO-Arzt
• Hörgeschädigtenpäd. & Päd. Audiologe & Gestalttherapeut
• Dipl. Sprechwissenschaftlerin & Päd. Audiologin
• Dipl. Rehapädagogin & Päd. Audiologin
• Hörgeschädigtenpädagogin & Päd. Audiologin
• Dipl. Sprachheilpädagogin & Psychomotorik
• Logopädin • Elektronikingenieur + Biomedizintechniker
• Med. Technische Assistentin
• Dipl. Psychologin
• Mitarbeiterin für Anmeldung / Büro / Verwaltung …

Über die Atmosphäre im Anpassungsraum

Eine sichere Umgebung für alle Beteiligten schaffen oder
Was haben Audiologen mit Elternarbeit / Therapie zu tun?

Elternarbeit im anpassungsraum

EURO-CIU conference&workshop and AGA 2014 Budapest

Um ehrlich zu sein…… Sie haben keine Wahl!

Anpassungsraum

Angemessene Distanz + Begegnung auf Augenhöhe + Transparenz beachten

„Feudalsetting“ Hierarchie, Barriere, Unberührbarkeit, Überheblichkeit

Anpassungsraum

Unterschiede, die Unterschiede machen…

  • Angemessene Distanz
  • Begegnung auf Augenhöhe
  • Transparenz

Autoren: Klaus Berger, Dr. phil. Silvia Zichner, Britta Frenzel
Ein Vortrag anlässlich der EURO-CIU und AGA in Budapest

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